Ashwagandha (Withania somnifera) ist eine der bekanntesten Adaptogenpflanzen, die in der ayurvedischen Medizin seit über 3000 Jahren verwendet wird. In den letzten Jahren ist sie zu einem der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel weltweit geworden. Aber was genau ist das und unterstützt die Wissenschaft ihre Anwendung?
Was ist Ashwagandha?
Ashwagandha ist eine Pflanze aus Indien, deren Wurzeln in der traditionellen Medizin zur Bewältigung von Stress, zur Steigerung der Energie und zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens verwendet werden. Sie wird zu den Adaptogenpflanzen gezählt – das bedeutet, sie hilft dem Körper, sich besser an Stress anzupassen.
Die Hauptwirkstoffe sind Withanolide, von denen Withaferin A der wichtigste ist. In hochwertigen Produkten ist der Gehalt an Withanoliden standardisiert (in der Regel 5 % oder mehr).
Wissenschaftlich belegte Anwendungsgebiete
Stressbewältigung und Angstreduktion
Mehrere klinische Studien haben gezeigt, dass Ashwagandha den Cortisolspiegel (Stresshormon) im Durchschnitt um 14–28 % senkt. Einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie aus dem Jahr 2019 zufolge verringerten sich die Angstsymptome innerhalb von 8 Wochen deutlich.
Verbesserung der Schlafqualität
Die Einnahme von Ashwagandha-Wurzelextrakt verbesserte in Studien die Schlafqualität, verkürzte die Einschlafzeit und verlängerte die Dauer des Tiefschlafs. Besonders wirksam bei Menschen mit Schlafstörungen.
Energie und Ausdauer
Studien mit Sportlern zeigen, dass Ashwagandha die VO2max und Ausdauer steigern sowie die Muskelregeneration nach dem Training unterstützen kann.
Kognitive Funktion
Einige Studien deuten darauf hin, dass Ashwagandha das Gedächtnis und die Konzentration unterstützt, insbesondere bei stressbedingten kognitiven Beeinträchtigungen.
Für wen ist Ashwagandha geeignet?
- Menschen mit chronischem Stress
- Personen mit Schlafstörungen
- Sportler, die ihre Regeneration verbessern möchten
- Menschen, die Müdigkeit und Energiemangel erleben
- Wer natürliche Angstlinderung sucht
Für wen ist Ashwagandha NICHT geeignet?
- Schwangere und stillende Frauen — Sicherheit ist nicht ausreichend erforscht
- Menschen mit Schilddrüsenproblemen — kann die Schilddrüsenhormonspiegel erhöhen
- Patienten mit Autoimmunerkrankungen — kann das Immunsystem stimulieren
- Medikamenteneinnahme — kann mit Beruhigungsmitteln, Schilddrüsen- und Diabetesmedikamenten interagieren
Wie nimmt man Ashwagandha ein?
- Dosis: 300–600 mg standardisierter Extrakt täglich
- Zeitpunkt: abends für besseren Schlaf, morgens für Energie
- Kur: üblicherweise 8–12 Wochen, dann Pause
- Form: bevorzugt standardisierter KSM-66- oder Sensoril-Extrakt
Zusammenfassung
| Anwendungsbereich | Wissenschaftliche Evidenz | Dosis |
|---|---|---|
| Stresslinderung | Stark | 300–600 mg/Tag |
| Schlafverbesserung | Gut | 300–600 mg abends |
| Sportliche Leistung | Mäßig | 600 mg/Tag |
| Angst | Gut | 300–600 mg/Tag |
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